Samstag, 28. Mai 2016
17. Mai Bocholt - Kevelaer
Mein Pilgerplan ist folgender:

Mit der Frauenwalfahrt nach Kevelaer, traditionell jeden Dienstag nach Pfingsten fuehre ich meinen Pilgerweg fort.
Ab Kevelaer zu Fuss durchs Rhein-Maas Gebiet, dann Richtung Bruessel, Paris (ohne die Grossstadt), Chartres, Tours, Bordeaux, Hendaye, Irun, Bilbao, Gueemes (Santander), Kuestenweg...Santiago de Compostella.

Am 16.Mai, nach der Pilgermesse wurde ich von Marita angesprochen, ob ich in ihre Gruppe kommen moechte, sie waeren zu dritt und braechten noch eine Vierte. Ich sagte zu und gehoerte somit zu Gruppe 16 von 17.

Frueh um 6:45 h gab es lecker Fruehstueck in Uschys Kueche. Sie, Johannes und ich hqben uns dabei so gut unterhalten dass ich knapp vor sieben - auf Uschys Rad mit ihrer Teilnehehmernummer - am Norbertplatz eintraf, meine Gruppe fand und los ging es.
Singen und Beten auf dem Rad haengt schon mit der Kraft zusammen die Frau einsetzen muss um mit der Gruppe mitzuhalten oder nach Stopps wieder aufzuschliessen.

In Rees gab es eine Kaffeepause von ca 45 Min, meine Gruppe war fuer den Kindergarten geplant, mitgebrachtes Essen konnte verzehrt werden.

Schon auf dem Norbertplatz wurde ich auf meine Wanderstoecke angesprochen woraufhin ich kurz von meinen Pilgerplaenen sprach.

Unterwegs wurde ich mehrfach darauf angesprochen. Eine Frau berichtete, das sie mit ihrem Mann, der keine langen Strecken mehr laufen kann, sich aufgemacht hat. Aktuell sind sie an den Wochenenden unterwegs und auf ihrem Pilgerweg bereits in Koeln angekommen. Der Ehemann ist noch in der Geschaeftsuebergabe und demnaechst Pensionist.

In Kevelaer (61.1 km) wurde abgestiegen und in Viererreihen Aufstellung genommen. Wir zogen singend feierlich ein .Danach wurden die Raeder auf einem verabredeten Parkplatz abgestellt, damit diese per LKW die Heimreise antreten konnten. Die anderen Teilnehmerinnen fuhren spaeter, wie jedes Jahr mit dem Bus zurueck.
Ich musste mich dann um die Unterkunft in der Jugendherberge kuemmern, wo genau ist sie, kann ich meinen Rucksack abstellen; leider konnte ich erst ab 17 h einchecken, verpasste den Kreuzweg um 15 h und das Abendessen um 18 h lag leider zeitgleich mit der Abschlussmesse.
Also ging ich nochmal mit Rucksack zur Basilika, trqf nochmal auf Marita, trank einen Kaffee mit ihr und anderen Bocholterinnen. Der Abschied war beruehrend: Frauen die ich vor diesem Tag nich tkqnnte wuenschten mir dass ich meine Plaene verwirklichen kann; Marita sagte ich solle auf mich aufpassen.

In der Jugendherberge durfte ich mein Bett selbst beziehen;-) und zu Abend gab es leckeren Spargel :-)

So nun war ich alleine und hatte als Orientierung/Fuehrer die Seiten aus dem Buch vom LVL /Bachemverlag. Sollte ich erwaehnen dass es in Jugendherbergen das Fruestueck erst lange nach Sonnenaufgang gibt? Spaetestens um sechs Uhr bin ich wach, koennte um sieben/ halb acht losgehen...
So das war es erstmal, bald mehr

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